Tiere sind kein Spielzeug

Unser Aufklärungsprojekt „ein Tier ist kein Spielzeug  soll den Menschen bewusst machen, WAS es bedeutet ein Tier zu haben und sie zu Überlegungen anregen, BEVOR sie ein Tier anschaffen.

Ein „ach wie süß dieses kleines Häschen ist, ..oder schau der drollige Welpe“ ......verleitet immer noch zu viele Leute zu einem unüberlegten Kauf und schaltet das Bewusstsein für die wirklich wichtigen Fragen und Überlegungen aus:
        - will ich mich wirklich mindestens die nächsten 10 Jahre lang um dieses Tier
          kümmern?
        - werde ich es immer noch lieb haben, wenn es ausgewachsen und nicht mehr
          so bestechend drollig ist
        - Was mach ich im Urlaub mit dem Tier?

Trotz des stärker werdenden Umwelt- und Gesundheitsbewusstseins werden die Tiere nach wie vor vergessen und es ist Wahnsinn, wie viele Hasen nach Ostern im Tierheim landen; wie viele Hunde, Katzen etc. zu Urlaubszeiten einfach ausgesetzt werden, wie viele Welpen immer noch in Mülltonnen landen.   

Unser Aufklärungsprojekt „Tiere sind keine Menschen“ konzentriert sich auf den richtigen Umgang, mit Wesen, die Tiere und keine Menschen sind. Viel zu oft vergessen wir Menschen das. 

Vielen Tierbesitzern – vor allem Hundebesitzern muss immer noch bewusst gemacht werden, dass es sich bei ihrem Tier um ein ganz anderes Lebewesen handelt:
Ein Lebewesen mit einer
        - völlig anderen Sprache
        - völlig anderen Prioritäten
        - völlig anderem Verhalten.

Tiere haben 
keine Ahnung von Dekorationen (Teppich, Vasen, Blumen etc)
-  keine Ahnung von der Bedeutung unserer Gewohnheiten (wo geht man aufs WC) 
-  keine Ahnung von unserer „Kinderstube“ (man springt keine  Leute an)

Das Leben eines Hundes besteht aus Hetzen, Jagen, Kauen, Fressen, die Umgebung auf seine Art erkunden und sozialen Kontakten. 

        - Wir Menschen sprechen eine für sie völlig unverständliche Sprache.
        - Ein Hund versteht niemals warum er nicht auf den Teppich machen darf,
          warum man keine Möbeln zerkauen darf, warum man die Katze nicht jagen
          darf.

Für ihn sind dies völlig normale Verhaltensweisen!

        - Wozu sonst sind Möbeln da, als zum zerkauen? – Haben sie denn sonst noch
          irgend einen Sinn?
        - Wieso darf ich nicht auf den Teppich machen – es ist der geeignete Platz
          dafür, und wozu sonst liegt er so praktisch hier (Zimmer).
        - Die Katze nicht jagen? Warum – die ist doch Beute??? Und was macht sie in
          meinem Revier?
        - Essen stehlen? Einer meine Hauptziele ist die Futterbesorgung – und das tu ich
          gerade! – Was soll daran falsch sein? Nach dem Motto „nimm was Du kriegen
          kannst, und das möglichst schnell“! 
        - Kommen, wenn du nach mir brüllst? – Na dumm werde ich sein! - denn wenn
          ich komm, schimpfst du mich! Beruhig dich erst mal, dann werde ich schon
          kommen. 

Wie also bringen wir Tieren bei, was wir von ihnen wollen? - Verstehen tun sie uns nicht, also wie dann? 

Der richtige Umgang mit dem Tier

Mit einer liebevollen Hand - durch positive Bestärkung und Motivation

Gewaltakte- oder Gewaltdressuren können damit niemals mithalten und bringen dementsprechend  gar nichts. 
Schläge, Leinenruck, Anbrüllen -  führen letztendlich nur zu psychischen Schäden und Stress bei dem Tier.

Die Folge sind aggressives Verhalten der Tiere, ratlose und unzufriedene Hundebesitzer – die sich nicht anders zu helfen wissen, als den „bösen, aggressiven Hund „ im Tierheim abzugeben. 

Dies darf aufgrund von UNWISSENHEIT der Hundebesitzer

NICHT MEHR LÄNGER PASSIEREN.

Es gibt gute Tiertherapeuten (z.B. unter: www.animal-learn.de) und
ausgezeichnete Fachliteratur. (z.B. "Hunde sind anders", Kosmos-Verlag)